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K-Gruppen ArtikelBuch-Tipp: 'Denn Angriff ist die beste Verteidigung'. Die KPD zwischen Revolution und Faschismus. Gut verständliche Einführung in die Geschichte der KPD Als am 30. Januar 1933 der deutsche Reichspräsident, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte und ihm so die Macht übertrug, hatten die Nazis gesiegt und der deutschen Arbeiterbewegung die verheerendste Niederlage ihrer Geschichte beigebracht. Was... Als K-Gruppen ("K" als Kürzel für Kommunistisch) werden seit den 1970er Jahren kleine linkssozialistisch bis kommunistisch ausgerichtete Splitterparteien und Organisationen mit parteiähnlichem Charakter in Deutschland, namentlich und vor allem in Westdeutschland genannt, die sich in die Nachfolge der KPD stellten oder sich auf Mao Zedong, Leo Trotzki und andere kommunistische Theoretiker beriefen. Einzelne dieser Parteien verfolgten zeitweise auch stalinistische Inhalte.
Auch in anderen Staaten Nordamerikas und Westeuropas wie zu dem Beispiel in den Vereinigte Staaten Amerika, Italien, Großbritannien und Frankreich gab es ähnliche Erscheinungen.
Neben anderen Entwicklungen wie etwa dem Aufkommen linksterroristischer Aktivitäten einiger kleiner militanter Gruppen wie der Rote Armee Fraktion oder der Entwicklung der Neuen sozialen Bewegungen war die Entstehung der K-Gruppen mit ein Resultat der zerfallenden Studentenbewegung (vgl. Außerparlamentarische Opposition) am Ende der 1960er Jahre, und in Westdeutschland des Auflösungsprozesses des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund).
Untereinander waren viele der entsprechenden Parteien wegen ihrer unterschiedlichen ideologischen Ansätze häufig in heftigen inhaltlichen Kontroversen zerstritten. Es kam relativ häufig zu Spaltungen, Neugründungen aus Vorgängerorganisationen und zu Fusionen aus einzelnen Flügeln unterschiedlicher K-Gruppen unter einem neuen Namen. Vereinzelt fanden Mitglieder einiger K-Gruppen, zu dem Beispiel aus der GIM, dem KB oder der VSP ab der 1980er Jahre eine neue politische Heimat bei der Partei "Die Grünen" (vgl. Bündnis 90/Die Grünen) oder bei den linken Flügeln anderer etablierter Parteien wie der SPD und ab 1990 der PDS.
Zur den genannten Kontroversen und den organisatorisch-inhaltlichen Veränderungen wird auf die Artikel der in dem folgenden benannten einzelnen Parteien und Gruppierungen verwiesen.
Beispiele für K-Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland:
Die 1968 gegründete und bis heute bestehende Deutsche Kommunistische Partei (DKP) zählt ca. bedingt in diese Reihe, weil auch sie wie die in der Liste aufgeführten Organisationen politisch relativ bedeutungslos blieb, was ihre Präsenz (bzw. real ihre Nicht-Präsenz) in überregionalen Parlamenten anbelangt. Anders als die oben erwähnten K-Gruppen bewahrte die DKP jedoch eine gewisse inhaltliche Kontinuität bzw. Beständigkeit und richtete sich an so genannten "altlinken" Konzepten aus. Sie orientierte sich in dem Wesentlichen an der damals in der DDR herrschenden Staatspartei, der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands).
Siehe auch: Neue Linke, Kommunistische Partei, Kommunistische Partei Deutschlands, Splitterpartei, Kommunismus, Maoismus, Trotzkismus, Leninismus, Marxismus, Kommunismus
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